Deutsch-deutsches Handballerleben


15. Februar 2007

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt mit und in der in der Vertretung des Saarlandes beim Bund.

Sportliche Duelle zwischen Mannschaften der Bundesrepublik Deutschland und der DDR standen immer im Focus der Medien, der politischen Eliten wie auch der Öffentlichkeit. Neben Fu‌ball nahm vor allem Handball bei dieser sportlichen Begegnungen eine herausragende Rolle ein. Hier traf nicht der "große Bruder" auf den "kleinen Bruder", sondern zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe, zwei Teams der Weltspitze standen sich auf dem Platz gegenüber. Deutschland gegen Deutschland war immmer eine spannende Partie. Anlässlich der Handball-Weltmeisterschaft 2007 widmet sich diese Veranstaltung den deutsch-deutschen Begegnungen der Vergangenheit und den sich darum rankenden Ereingnissen. Wie begegneten sich die Spieler der Teams bei den Begegnungen? Welche Vorgaben erteilten die Funktionäre? Wie verhielten sich die Zuschauer? Wie berichteten die Medien? Wie nahmen Spieler anderer Mannschaften das deutsch-deutsche Duell bei Welt- und Europameisterschaften war?

Begrüßung
Bernd Lüdkemeier, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

Einführung
Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender Stiftung Aufarbeitung

Podium
Wolfgang Böhme, 1966-1980 SC Empor Rostock, Nationalspieler, vor den Olypmischen Spielen 1980 von Manfred Ewald ohne Angabe von Gründen relegiert, 1989 Ausreise, heute Trainer in Basel
Kurt Klühspies, 1970-1993 TV Großwallstadt, Nationalspieler, heute Key Account Manager bei Addidas
Ingolf Wiegert, 1976-1989 SC Magdeburg, Nationalspieler, heute Sportlehrer
Lorenz Völker, Sporthistoriker

Moderation
Erik Eggers, Journalist

Veranstaltungsflyer als pdf-Datei


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