Sportstadt im Kalten Krieg


14. März 2006

Eine Veranstaltung der Budnesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft und des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund.

In wenigen Monaten wird Berlin Gastort der Fußballweltmeisterschaft sein. Längst scheint vergessen, wie stark der Sport in der Stadt über Jahrzehnte vom Kalten Krieg geprägt war. Die "Inselstadt" und die "Hauptstadt der DDR" hatten bis 1989 einen ehrgeizigen Wettlauf um attraktive Sportereignisse und repräsentative Sportbauten betritten. Doch trotz der Systemkonkurrenz blieb der Sport stets eine Gesamtberliner Klammer. Bis 1961 waren viele Athleten und Zuschauer "Sportgrenzgänger". Nach dem Mauerbau hielten viele Vereine wie Hertha BSC unbeirrt Kontakt zu ihren abschnittenen Ost-Mitgliedern. Fanfreundschaften zwischen Ost und West trotzen der Teilung und der Staatssicherheit. Die Veranstaltung rekapituliert den Alltag in der Sportstadt Berlin zwischen Fußballplatz und Stacheldraht.

Begrüßung
Dr. Michael Schneider, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten - Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Jürgen Fischer, Direktor des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft, Bonn

Votrag
Dr. Jutta Braun, Universität Potsdam

Es diskutieren
Axel Kruse, "Republikflüchtling", früher Hertha BSC
Helmut Kolpfleisch, Fußballfan und Stasiopfer
Manfred Freiherr von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes, früher des Landessportbundes Berlin
Dr. Peter Wilhelm Danckert, MdB, Vorsitzender des Sportaussschusses des Deutschen Bundestages

Moderation: Robert Ide, Tagesspiegel

Schlusswort

Prof. Dr. Hans Joachim Teichler, Universität Potsdam

Veranstaltungsflyer als pdf-Datei


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